Exkursion 2. Lehrjahr des Ausbildungsverbundes Aarau West vom 11. Mai 2015 zum Wasserkraftwerk Rheinfelden

Am Montag, 11. Mai 2015 war es soweit. Um 8:15 Uhr startete das Unterfangen „Exkursion 2. Lehrjahr“ mit dem Car ab Oberentfelden Richtung Fricktal, genauer nach Rheinfelden zum Wasserkraftwerk bei welchem, nach siebenjähriger Bauzeit, seit 2010 alle Maschinengruppen Strom produzieren. Einige Lernende befanden sich schon vor der Abfahrt bei der Arbeit, andere fanden sich erst kurz vor der Abfahrt ein. Nichtsdestotrotz war die Stimmung im Bus hervorragend. Animiertes Geplauder, angenehme Fahrt – auch dank des Fahrers, der uns sicher und pünktlich chauffierte.

Nachdem wir in Densbüren Armin Zimmermann aufgeladen hatten, erreichten wir gut 40 Minuten später unser Ziel, wo wir freundlich von Mitarbeiter Marco Albrecht begrüsst wurden. Softdrinks und Wasser wurden uns während einer kurzen Pause offeriert, wo wir draussen nochmal das angenehme Wetter geniessen konnten, bevor wir gemütlich im Vortragsraum Platz nehmen durften, um bei dem interessanten Vortrag zuzuhören. Auch ein kleiner Filmbeitrag war dabei, bei dem wir viele detailreiche Informationen über das Wasserkraftwerk hören konnten. Von insgesamt 800 Mitarbeitenden, davon 40 Auszubildende, arbeiten rund 300 in Rheinfelden. Priorität des Unternehmens ist, dass sie ökologisch, ökonomisch und regional bleiben. Passt – denn bei ihnen dreht sich alles um ökologische Innovationen. So waren wir anschliessend auch vorbereitet für den Rundgang, bei dem wir uns in zwei Gruppen aufteilten.

Nach einer weiteren kurzen Pause legten wir um etwa 10:40 Uhr los. Die Gruppen trennten sich und bei dem umfangreichen Rundgang wurde uns der beim Vortrag erklärte Prozess nochmal von Nahem gezeigt.

Das Wasser trifft auf den Leitapparat, welches den Wasserzufluss zum Laufrad reguliert. Das Laufrad hat 16 verstellbare Leitschaufeln, damit die zur Verfügung stehende Wassermenge optimal genutzt werden kann. Auch die Regler konnten wir uns näher ansehen. Das Regelölsystem besteht aus einem Öltank mit 5‘700 Liter Inhalt, Pumpen und einer Druckspeicheranlage. Es ist so aufgebaut, dass im Falle einer Störung oder Havarie nichts in das Rheinwasser gelangen kann.

In der Leitwarte wird das gesamte Wasserkraftwerk vollautomatisch gesteuert. Das Personal kann bei Bedarf jederzeit eingreifen.

Leider blieb uns der technische Bereich verschlossen, in dem wir live eine GIS-Anlage von Alstom  Grid in Betrieb hätten bestaunen können.

Nach dem Rundgang wurden wir freundlich mit Broschüre und einem weiteren Softdrink verabschiedet. Auf unserer Heimreise kehrten wir im Restaurant Pinte in Densbüren ein, welches eigens für uns an seinem wirtefreien Montag öffnete und allen ein leckeres Mittagessen bereitete. Natürlich war die Stimmung auch dort munter. Nachdem wir unseren Hunger gestillt hatten, nahmen wir die letzte Etappe unter die Räder und kurz vor 14:30 Uhr trafen wir schon wieder beim Ausbildungsverbund in Oberentfelden ein.

Mit dem Auftrag im Gepäck: auf mindestens einer A4-Seite seine Eindrücke zu beschreiben und welchen Zusammenhang oder welche Verbindung diese Exkursion mit seiner Berufslehre, resp. seinem Beruf hat, begaben sich die einen wieder an ihren Arbeitsplatz zurück und die anderen in den wohlverdienten Feierabend.

Filipa César
Berufslernende Kauffrau EFZ
2. Lehrjahr

Fotos sind in der Gallery: hier